Jennifer Lafer arbeitet mit Bildern, Konzepten und Videos. Bekannt ist ihr Nachname vor allem durch ihren Vater, den österreichischen Fernsehkoch Johann Lafer. Ihr eigener beruflicher Weg führte jedoch nach London und in die visuelle Kommunikation. Schon als Schülerin interessierte sie sich für Modekommunikation; später entstanden Arbeiten im Umfeld des London College of Fashion und von Central Saint Martins. Heute nennen ihre beruflichen Profile München als Standort. Wer Jennifer Lafer kennenlernen möchte, findet deshalb besonders in ihren fotografischen Projekten aufschlussreiche Einblicke: Sie reichen von einem Designerporträt bis zu Modeaufnahmen und digitalen Inhalten.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Name | Jennifer Lafer; fotografische Arbeiten auch unter Jennifer Maria Lafer |
| Geburtsjahr | 1995 |
| Eltern | Johann und Silvia Lafer |
| Geschwister | Jüngerer Bruder Jonathan, geboren 2001 |
| Berufliche Tätigkeiten | Fotografie, Konzeption und Video |
| Ausbildungsort | London |
| Beruflicher Standort laut Profilen | München |
| Fotografische Schwerpunkte | Fine Art, Fashion und Beauty sowie Food und Still Life |
Familie: Aufgewachsen mit einem bekannten Nachnamen
Jennifer ist das ältere der beiden Kinder von Johann und Silvia Lafer. Ihre Eltern sind seit 1990 verheiratet. Durch die Fernsehkarriere ihres Vaters gehörten Kameras und öffentliche Veranstaltungen zum familiären Umfeld. Eine Aufnahme von der Bambi-Verleihung 2011 zeigt Jennifer beispielsweise gemeinsam mit ihm.
Über das Familienleben sprach Johann Lafer im Juni 2025 mit der Abendzeitung. Er schilderte, dass gemeinsame Reisen und bewusst miteinander verbrachte Zeit trotz seiner beruflichen Verpflichtungen wichtig gewesen seien. Die eigenständige Berufswahl seiner Kinder unterstütze er. Für Jennifer wurde London zur entscheidenden Station ihrer Ausbildung.
Schon als Schülerin wollte sie Modekommunikation studieren
Eine frühe Aussage über ihre beruflichen Vorstellungen stammt aus einem KURIER-Interview vom Februar 2013. Auf die Frage, ob sie dem Berufsweg ihrer Eltern folgen wolle, antwortete Jennifer Lafer: „Kochen ist nicht meines.“
Damals besuchte sie noch die Schule. Anschließend wollte sie zunächst eine Zeit lang in den USA arbeiten und danach Modekommunikation in London studieren. Diese Aussage dokumentiert einen konkreten Berufswunsch, lange bevor spätere Profile ihre fotografischen Tätigkeiten beschrieben.
Modekommunikation beschäftigt sich damit, wie Mode durch Bilder, Filme und andere Medien vermittelt wird. Kleidung ist dabei der Ausgangspunkt; ebenso wichtig sind Inszenierung, Atmosphäre und die Geschichte, die eine Aufnahme erzählt.
Ein Hochschulprojekt für das Victoria and Albert Museum
Auf der Website des London College of Fashion wird Jennifer Lafer im Zusammenhang mit einem Projekt zur Ausstellung „Undressed: A Brief History of Underwear“ genannt. Das Victoria and Albert Museum hatte Studierende aus dem Bereich Creative Direction mit der Entwicklung zeitbasierter Medien und begleitender Instagram-Inhalte beauftragt.
Der Hochschulbeitrag führt Jennifer unter den Beteiligten auf, deren Instagram-Videos auf Informationsbildschirmen am Londoner Bahnhof King’s Cross gezeigt werden sollten. Damit ist eine frühe Arbeit dokumentiert, die Mode, bewegte Bilder und Ausstellungskommunikation miteinander verband.
Über ihren späteren Abschluss äußerte sich Johann Lafer 2025 gegenüber der Abendzeitung: Seine Tochter habe in London einen Master in Content Marketing gemacht und arbeite mit großen Marken zusammen.
Ein Porträt von Stephen Jones für Central Saint Martins
Ein konkretes Beispiel für Jennifer Lafers Fotografie ist ihr Porträt des britischen Hutmachers Stephen Jones. Das Modemagazin i-D veröffentlichte die Aufnahme unter dem Namen Jennifer Maria Lafer in einem Beitrag vom 5. Februar 2020.
Der Artikel behandelte „YES“, eine Ausstellung zur Geschichte und zum kreativen Umfeld der Modeabteilung von Central Saint Martins. Zu sehen waren historische Arbeiten und neue Porträts, die unterschiedliche Generationen der Hochschule zusammenbrachten.
Jennifer berichtete im Gespräch mit i-D von ihrem Besuch in Jones’ Geschäft an der Great Queen Street. Bei ihrer Ankunft habe er noch seine Arbeitsschürze über dem Anzug getragen. Besonders beeindruckt habe sie die Präzision seiner Arbeit.
Diese Begegnung gibt einen Einblick in die Entstehung des Porträts: Sie fotografierte den Gestalter an seinem Arbeitsort und erlebte dabei unmittelbar, wie seine Entwürfe entstehen.
Was macht Jennifer Lafer beruflich?
Ihr Profil auf der Freelancer-Plattform Malt nennt drei Tätigkeitsfelder: Fotografie, Konzeption und Video. Zusätzlich werden Brand Content, Social Media und die Adobe Creative Suite aufgeführt. Als beruflicher Standort erscheint München.
Die Kombination beschreibt ein Arbeitsfeld, in dem Bildproduktion und inhaltliche Planung zusammenkommen. Zur Konzeption gehört beispielsweise, eine visuelle Idee zu entwickeln und festzulegen, wie sie fotografisch oder filmisch umgesetzt werden kann. Brand Content bezeichnet Inhalte, die für die Kommunikation einer Marke entstehen.
Mode, Stillleben und Videografie
Auf der Kreativplattform Cherrydeck präsentiert sich Jennifer Maria Lafer mit den Schwerpunkten Fine Art, Fashion und Beauty sowie Food und Still Life. Das Profil nennt außerdem Studioarbeit, Postproduktion und Videografie.
Die Bereiche unterscheiden sich in ihren Motiven: Modefotografie beschäftigt sich mit Kleidung und ihrer Inszenierung am Menschen; Stillleben konzentrieren sich auf arrangierte Gegenstände. Bei Food-Aufnahmen werden Lebensmittel und Gerichte zum Bildgegenstand.
Eine konkrete Verbindung zur Modebranche dokumentierte das GUSTL Magazin am 9. März 2023. In einem Beitrag über das Label Eckltz wurde Jennifer Lafer ausdrücklich als dessen Modefotografin vorgestellt. Der Artikel verbindet damit ihren Namen, ihre familiäre Herkunft und eine berufliche Aufgabe.
Ihr Auftritt beim Wiener Opernball 2013
Neben ihrer kreativen Arbeit gehört der Wiener Opernball 2013 zu Jennifer Lafers dokumentierten öffentlichen Auftritten. Sie eröffnete den Ball als Debütantin mit Gianni Stumpf-Schalko.
Im damaligen KURIER-Interview erzählte sie, dass sie bereits Showtanz und Hip-Hop mache, aber keine klassische Tanzschule besucht habe. Für den Ball wählte sie ein Kleid der Londoner Designerin Jenny Packham.
Auch über den Umgang mit dem bekannten Familiennamen sprach sie. Ihre Eltern hätten sie zuvor aus dem medialen Trubel herausgehalten. Der Auftritt lässt sich deshalb als Moment verstehen, in dem sie selbst über ihre Interessen und Zukunftspläne sprechen konnte.
Häufige Fragen zu Jennifer Lafer
Wer ist Jennifer Lafer?
Jennifer Lafer ist die Tochter von Johann und Silvia Lafer. Beruflich beschäftigt sie sich mit Fotografie, Konzeption und Video.
Wie alt ist Jennifer Lafer?
Sie wurde 1995 geboren und wird damit im Jahr 2026 31 Jahre alt.
Hat Jennifer Lafer Geschwister?
Ja. Ihr jüngerer Bruder Jonathan wurde 2001 geboren.
Was hat Jennifer Lafer studiert?
Ihr Ausbildungsweg führte nach London. Ihr Vater bezeichnete ihren dort erworbenen Master 2025 als Abschluss in Content Marketing. Das London College of Fashion dokumentiert außerdem ihre Beteiligung an einem Creative-Direction-Projekt.
Welche fotografischen Arbeiten sind von ihr bekannt?
Dazu gehören ein Porträt von Stephen Jones im Zusammenhang mit einer Ausstellung von Central Saint Martins und ihre Tätigkeit als Modefotografin für Eckltz.
Fazit
Jennifer Lafers beruflicher Weg lässt sich besonders gut anhand ihrer Arbeiten nachvollziehen. Das Hochschulprojekt für eine Museumsausstellung, das Stephen-Jones-Porträt und ihre Modefotografie zeigen unterschiedliche Seiten ihrer visuellen Arbeit. Aus dem frühen Interesse an Modekommunikation entwickelte sich ein Berufsprofil, das Fotografie, Konzeption und Video verbindet.
Mehr Lesen Ellen Hantzsch: Wer ist Harald Schmidts langjährige Lebensgefährtin?
