Andreas Veauthier: Der Architekt und Ehemann von Marietta Slomka

Redaktion
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Andreas Veauthier ist ein Berliner Architekt und seit 2019 mit der ZDF-Journalistin Marietta Slomka verheiratet. Beruflich beschäftigt er sich mit Bildungs-, Sport- und Wohngebäuden sowie mit der Steuerung von Bauprojekten. Zu den dokumentierten Arbeiten seines Büros beziehungsweise seiner früheren Büropartnerschaft gehören die Sanierung der Schwimmhalle Finckensteinallee in Berlin und die Projektsteuerung für ein geplantes Studierendenwohnhaus in Nürnberg.

Wer nach seinem Namen sucht, findet häufig Beiträge über seine Ehe. Seine berufliche Laufbahn lässt sich jedoch deutlich ausführlicher nachvollziehen als sein Privatleben: anhand seiner veröffentlichten Vita, konkreter Projektbeschreibungen und architektonischer Fachveröffentlichungen.

Andreas Veauthier und Marietta Slomka: Was über die Ehe bekannt ist

Andreas Veauthier und Marietta Slomka heirateten 2019. Die Augsburger Allgemeine nennt den Architekten in einem 2026 veröffentlichten Beitrag als ihren Ehemann.

Eine zeitnahe Quelle zur Hochzeit ist der Bericht von BUNTE.de vom 2. September 2019. Darin heißt es, Slomka habe am 30. August einen Berliner Architekten geheiratet. Das ZDF bestätigte der Redaktion auf Nachfrage die Eheschließung, gab aber keine weiteren Einzelheiten bekannt. Der damalige Artikel nennt den Ehemann nicht namentlich; die Zuordnung zu Andreas Veauthier wird durch spätere Berichterstattung gestützt.

Damit sind die Ehe und das Hochzeitsjahr gut dokumentiert. Angaben zum Kennenlernen, zur Gestaltung der Feier oder zum gemeinsamen Alltag lassen sich aus diesen Quellen dagegen nicht ableiten. Auch über mögliche Kinder Veauthiers liefern die für dieses Porträt ausgewerteten belastbaren Quellen keine ausreichende Auskunft.

Ausbildung und eigenes Architekturbüro

Nach seiner veröffentlichten Vita studierte Andreas Veauthier an der Technischen Universität Berlin und an der Architekturhochschule ENSAPLV Paris-la Villette. Sein Diplom erwarb er 1994. Anschließend arbeitete er vier Jahre bei Sauerbruch Hutton und Anderhalten Architekten in Berlin.

1998 gründete er sein eigenes Büro, av-a Veauthier Architekten. Zwischen 1998 und 2001 war er als Kontaktarchitekt am portugiesischen Pavillon für die Expo 2000 in Hannover beteiligt. Dabei arbeitete er mit Eduardo Souto de Moura und Álvaro Siza zusammen. Seine Rolle ist von der Urheberschaft des Entwurfs zu unterscheiden.

In den folgenden Jahren entwickelte das Büro einen Schwerpunkt bei Bildungsbauten. Für die Partnerschaft Veauthier Meyer Architekten nennt seine Vita den Zeitraum 2008 bis 2014 und zusätzlich Erfahrungen im Wohnungs- und Bäderbau.

Konkrete Projekte: Sanierung und nachhaltiger Wohnungsbau

An zwei Projekten werden unterschiedliche Seiten seiner Arbeit sichtbar: der architektonischen Bearbeitung eines bestehenden Gebäudes und der organisatorischen Begleitung eines Neubauvorhabens.

Schwimmhalle Finckensteinallee in Berlin

Die Sanierung der Schwimmhalle Finckensteinallee in Berlin-Lichterfelde ist als Projekt von Veauthier Meyer Architekten dokumentiert. Das Architekturportal ArchDaily führt das Büro als verantwortliches Architekturbüro und nennt 2014 als Projektjahr.

Die Aufgabe verband Denkmalschutz mit technischer Modernisierung. Historische Bauteile und Oberflächen sollten erhalten beziehungsweise restauriert werden, während die Gebäudetechnik und die funktionalen Bereiche erneuert wurden. Auch die Anpassung an zeitgemäße energetische Standards gehörte zum Sanierungskonzept.

Besonders anschaulich ist die unterschiedliche Behandlung einzelner Gebäudebereiche: In der Schwimmhalle sollte eine neue Decke den früheren Raumeindruck zurückbringen. Duschen und Garderoben erhielten dagegen eine neue gestalterische Ausprägung. Im September 2014 wurde die Anlage als öffentliches Sportbad wiedereröffnet.

Die Projektangaben nennen für das Büro die Leistungsphasen 1 bis 5 sowie eine denkmalpflegerische Bestandsaufnahme und Dokumentation. Es handelt sich also um eine gemeinschaftliche Büroreferenz mit konkret beschriebenem Leistungsumfang.

Projektsteuerung für ein Studierendenwohnhaus in Nürnberg

Ein weiteres Beispiel ist ein geplantes Studierendenwohnhaus im Nürnberger UmweltQuartier. Veauthiers Projektseite dokumentiert seine Tätigkeit in der Projektsteuerung bis zum Abschluss des Architekturwettbewerbs 2023. Als Entwurfsverfasser werden Peter W. Schmidt Architekten genannt.

Der beschriebene Entwurf kombiniert Holzmodule mit einem massiven Sockel. Einzelapartments bilden die Grundmodule, die auch zu größeren Wohneinheiten verbunden werden können. Für die Südwestfassade sind Photovoltaikelemente vorgesehen.

Das Projekt zeigt, weshalb bei Bauvorhaben eine genaue Zuordnung der Aufgaben wichtig ist: Projektsteuerung und Gebäudeentwurf sind unterschiedliche Leistungen. Die Veröffentlichung belegt Veauthiers Beteiligung an der Entwicklung und Koordination des Vorhabens. Sie ist kein Nachweis dafür, dass das Gebäude inzwischen fertiggestellt wurde.

Lehre, Hochschulbau und Projektsteuerung

Neben der Büroarbeit übernahm Veauthier Aufgaben in der Lehre. Seine Vita nennt eine Dozententätigkeit im Masterstudiengang Real Estate der TU Berlin von 2005 bis 2010 sowie spätere Lehraufträge in Berlin und an der Hochschule RheinMain.

Von 2016 bis 2018 leitete er die Stabsstelle Hochschulbau der Hochschule RheinMain. Für 2019 bis 2023 dokumentiert seine Vita außerdem eine Zusammenarbeit mit der pro.b-Gruppe bei nachhaltigen Gewerbe- und Wohnungsbauprojekten, vor allem im Holzbau. Diese zeitlich begrenzten Angaben sollten nicht ohne zusätzliche Bestätigung als heutige Positionen übernommen werden.

Auf seiner Leistungsseite beschreibt das Büro die Projektsteuerung als Unterstützung für Bauherren: von Bedarfsprogrammen und Machbarkeitsstudien über die Zusammenstellung von Planungsteams bis zur Kostenkontrolle und Dokumentation. Nachhaltigkeit umfasst dort neben Holz- und Holzhybridbau auch material- und energiesparende Planung sowie die Arbeit an bestehenden Gebäuden.

Häufige Fragen zu Andreas Veauthier

Welchen Beruf hat Andreas Veauthier?

Er ist Diplom-Ingenieur und Architekt. Sein berufliches Impressum führt die Bezeichnung „Architekt BDA“ und nennt die Architektenkammer Berlin als zuständige Kammer.

Wie alt ist Andreas Veauthier?

Die ausgewerteten verlässlichen Quellen nennen kein eindeutig belegtes Geburtsdatum. Eine genaue Altersangabe wäre deshalb nicht ausreichend abgesichert.

Welche Bauprojekte gehören zu seinen Referenzen?

Dokumentiert sind unter anderem die Schwimmhalle Finckensteinallee als Projekt von Veauthier Meyer Architekten und seine Projektsteuerung für ein geplantes Studierendenwohnhaus in Nürnberg. Die jeweilige Rolle unterscheidet sich von Projekt zu Projekt.

Fazit

Andreas Veauthier ist als Architekt mit Erfahrung in Planung, Sanierung und Projektsteuerung dokumentiert. Seine Ehe mit Marietta Slomka erklärt einen Teil des öffentlichen Interesses an seiner Person. Ein aussagekräftiges Porträt berücksichtigt zugleich seine beruflichen Arbeiten und lässt private Einzelheiten offen, für die belastbare Belege fehlen.

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