Véronique Jacquier: Karriere, CNEWS, Bücher und journalistisches Profil

Redaktion
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Véronique Jacquier ist eine französische Journalistin, politische Kommentatorin und Autorin, die vor allem durch ihre Arbeit im Radio und Fernsehen bekannt ist. Ihre berufliche Laufbahn führte sie unter anderem zu RMC, BFMTV, Sud Radio und später zu CNEWS. Dort tritt sie regelmäßig als politische Journalistin und Kommentatorin auf. Auch bei Europe 1 ist sie in politischen Gesprächs- und Debattenformaten zu hören. Neben der Tagespolitik beschäftigt sich Jacquier mit Geschichte, Religion und gesellschaftlichen Fragen. Als Autorin veröffentlichte sie 2019 ein Buch über den früheren französischen Präsidentschaftskandidaten François Fillon.

Wer ist Véronique Jacquier?

Véronique Jacquier ist eine französische Journalistin mit einem Schwerpunkt auf Politik und gesellschaftlichen Debatten. Anders als viele bekannte Fernsehpersönlichkeiten ist ihre Bekanntheit nicht auf eine einzige Sendung oder einen einzigen Sender zurückzuführen. Sie hat sowohl im Radio als auch im Fernsehen gearbeitet und sich dabei vor allem als politische Beobachterin und Kommentatorin profiliert.

Eine Autorenbeschreibung zu ihrem 2019 erschienenen Buch nennt frühere Tätigkeiten als Editorialistin bei RMC und BFMTV sowie ihre anschließende Arbeit als politische Journalistin bei Sud Radio. Heute wird sie von Europe 1 und CNEWS als Journalistin beziehungsweise politische Journalistin von CNEWS vorgestellt.

Véronique Jacquier im Überblick

MerkmalInformation
NameVéronique Jacquier
BerufJournalistin, politische Kommentatorin, Autorin
NationalitätFranzösisch
SchwerpunktFranzösische Politik, Gesellschaft, Geschichte und Religion
Frühere MedienRMC, BFMTV, Sud Radio
Aktuelle MedienpräsenzCNEWS, Europe 1
Bekanntes BuchFrançois Fillon, l’homme qui ne voulait pas être président
Buchveröffentlichung2019
VerlagL’Artilleur

Ihr Geburtsdatum und andere private biografische Angaben werden hier bewusst nicht angegeben, da dafür keine hinreichend belastbaren Primär- oder etablierten Medienquellen vorliegen.

Vom Radio zur politischen Fernsehdebatte

Ein wichtiger Teil von Jacquiers beruflichem Profil entstand im Radio. Bei Sud Radio war sie unter anderem mit dem Format Info Vérité verbunden. Archivierte Beiträge aus 2018 und 2019 zeigen sie als Journalistin, die politische und gesellschaftliche Debatten mit Gästen führte.

Die Themen reichten von der Gelbwestenbewegung bis zur Regierungspolitik unter Emmanuel Macron. Sud Radio bezeichnete Info Vérité damals als regelmäßiges Format innerhalb der Morgensendung und nannte Véronique Jacquier ausdrücklich als zentrale journalistische Stimme der Debatte.

Diese Arbeit passt zu dem Profil, das sie später im Fernsehen entwickelte: weniger klassische Nachrichtenmoderation, stärker Analyse, Kommentierung und Diskussion aktueller politischer Entwicklungen.

Véronique Jacquier bei CNEWS

CNEWS wurde zu einem zentralen Bestandteil ihrer öffentlichen Arbeit. Der Sender führt sie regelmäßig als Journalistin und setzt sie in politischen Diskussionsformaten ein.

Bereits 2021 gehörte Jacquier zu den Beteiligten der CNEWS-Sendung „Les points sur les i“. Der Sender beschrieb das Programm als wöchentliches Format für Analyse und Einordnung der Nachrichten. Gleichzeitig wurde Jacquier dort als Journalistin und Chronistin von En quête d’Esprit vorgestellt.

Später war sie auch an „Face à Rioufol“ beteiligt. Auf der offiziellen CNEWS-Seite wurde das Format mit Ivan Rioufol und Véronique Jacquier als Rückblick auf die wichtigsten Ereignisse der Woche beschrieben.

Noch 2026 tritt Jacquier regelmäßig auf CNEWS auf. Beiträge des Senders dokumentieren ihre Kommentare zu französischer Innenpolitik, gesellschaftlichen Konflikten, Universitäten, öffentlicher Sicherheit und anderen aktuellen Themen.

Politische Kommentierung als Schwerpunkt

Véronique Jacquier ist dabei nicht nur als neutrale Nachrichtenpräsentatorin zu sehen. Ihre Fernsehrolle besteht häufig darin, Ereignisse zu interpretieren und eine klar erkennbare Einschätzung zu formulieren.

Das lässt sich beispielsweise an ihren Beiträgen zur französischen Parteienpolitik, zu Emmanuel Macron oder zu gesellschaftspolitischen Konflikten erkennen. CNEWS veröffentlicht regelmäßig einzelne Ausschnitte ihrer Aussagen und kennzeichnet sie dabei ausdrücklich als Journalistin.

Für ein journalistisches Porträt ist diese Unterscheidung wichtig: Jacquier arbeitet im politischen Journalismus, ist in vielen ihrer Fernsehauftritte aber zugleich Kommentatorin und Debattenteilnehmerin.

Ihre Arbeit bei Europe 1

Auch Europe 1 gehört zu den Medien, bei denen Véronique Jacquier regelmäßig auftritt. Der Sender besitzt eine eigene Autorenseite für sie und führt Beiträge aus dem Jahr 2026.

Am 1. Januar 2026 wurde sie beispielsweise in einer Sendung von Europe 1 als politische Journalistin von CNEWS vorgestellt, als sie die Neujahrsansprache von Präsident Emmanuel Macron analysierte.

Bei Europe 1 Soir Week-end war sie ebenfalls als politische Kommentatorin beteiligt. In einer Ausgabe vom Januar 2026 wurde sie neben einem politischen Journalisten von Le Figaro als „journaliste politique Cnews“ genannt.

Damit überschneidet sich ihre Medienarbeit zunehmend: Fernsehen, Radio und digitale Clips bilden heute kein getrenntes berufliches Umfeld mehr, sondern verschiedene Ausspielwege derselben politischen Debatten.

„En quête d’Esprit“ und religiöse Themen

Jacquiers Arbeit beschränkt sich nicht auf Parteipolitik. Sie ist auch mit „En quête d’Esprit“ verbunden, einer CNEWS-Sendung, die sich mit religiösen, spirituellen, historischen und philosophischen Fragen beschäftigt.

CNEWS bezeichnete sie bereits 2021 als Chronistin der Sendung. Europe 1 stellte sie im Mai 2025 ebenfalls im Zusammenhang mit CNEWS und En quête d’Esprit vor, als sie über die katholische Kirche und die Wahl von Papst Leo XIV. sprach.

Dieser Teil ihrer Arbeit unterscheidet ihr journalistisches Profil von einer ausschließlich auf Wahlkämpfe und Parteien spezialisierten politischen Kommentatorin.

„Les Belles Figures de l’Histoire“

Ein weiterer Schwerpunkt ist das historische Magazin „Les Belles Figures de l’Histoire“. Das Format beschäftigt sich mit bedeutenden Persönlichkeiten der Geschichte.

Aktuelle Programmdaten führen Véronique Jacquier als Moderatorin. Télérama beschreibt die etwa 20-minütige Sendung als historischen Rückblick mit Jacquier und ihren Gästen.

Auch die Podcast-Version von CNEWS dokumentiert zahlreiche Folgen mit ihr. Im Jahr 2026 standen beispielsweise Persönlichkeiten wie Jeanne d’Arc, Antoni Gaudí, Antonius von Padua, Elisabeth von Portugal und Benedikt von Nursia im Mittelpunkt.

Die Sendung verbindet damit Geschichte und religiöse Kultur – zwei Themenfelder, die auch in anderen Teilen von Jacquiers Medienarbeit sichtbar sind.

Das Buch über François Fillon

Véronique Jacquier ist außerdem Buchautorin. Am 16. Januar 2019 erschien bei L’Artilleur ihr Werk:

François Fillon, l’homme qui ne voulait pas être président

Das Buch beschäftigt sich mit François Fillon, dem Kandidaten der französischen Rechten bei der Präsidentschaftswahl 2017. Jacquier untersuchte darin insbesondere die politische Persönlichkeit Fillons und den Verlauf seines gescheiterten Präsidentschaftswahlkampfs. Die Buchbeschreibung bezeichnet das Werk als Ergebnis einer zweijährigen Recherche.

Jacquier hatte Fillon bereits seit dem innerparteilichen Machtkampf um die Führung der UMP im Jahr 2012 beobachtet und verfolgte seinen Aufstieg bis zur Vorwahl der französischen Rechten 2016 und zum Präsidentschaftswahlkampf 2017.

Auch später wurde sie wegen dieser Beschäftigung mit Fillon als Gesprächspartnerin eingeladen. RTL bezeichnete sie 2021 ausdrücklich als Autorin des Buches und sprach mit ihr über Fillons politische und persönliche Entwicklung nach der Präsidentschaftswahl.

Wichtige Stationen ihrer journalistischen Laufbahn

ZeitraumStation
Vor 2019Tätigkeit als Editorialistin bei RMC und BFMTV
2018–2019Politische Debatten und Info Vérité bei Sud Radio
Januar 2019Veröffentlichung des Buches über François Fillon
2021Beteiligung an CNEWS-Formaten wie Les points sur les i und En quête d’Esprit
2022–2023Auftritte in Face à Rioufol auf CNEWS
2025–2026Regelmäßige Beiträge bei CNEWS und Europe 1
2026Moderation von Folgen von Les Belles Figures de l’Histoire

Welche Themen behandelt Véronique Jacquier?

Ihre publizierten Beiträge zeigen ein relativ breites Themenspektrum. Im Mittelpunkt stehen jedoch meist Fragen, die unmittelbar mit Frankreich und seiner politischen Entwicklung verbunden sind.

Dazu gehören französische Innenpolitik und Wahlen, gesellschaftliche Konflikte, Staatsfinanzen und Wirtschaftspolitik, öffentliche Sicherheit sowie Religion und katholische Kirche. Hinzu kommen historische Persönlichkeiten und christliche Geschichte in ihren Kultur- und Religionsformaten.

Gerade diese Verbindung aus Tagespolitik und historischen beziehungsweise religiösen Themen prägt ihr heutiges Medienprofil.

Häufige Fragen zu Véronique Jacquier

Wer ist Véronique Jacquier?

Véronique Jacquier ist eine französische Journalistin, politische Kommentatorin und Autorin. Sie war unter anderem bei RMC, BFMTV und Sud Radio tätig und arbeitet heute vor allem in Formaten von CNEWS und Europe 1.

Arbeitet Véronique Jacquier bei CNEWS?

Ja. CNEWS bezeichnet sie in aktuellen Beiträgen als Journalistin, während Europe 1 sie 2026 ausdrücklich als politische Journalistin des Senders CNEWS vorgestellt hat.

Welche Sendungen moderiert Véronique Jacquier?

Sie präsentiert unter anderem Folgen des historischen Magazins Les Belles Figures de l’Histoire. Daneben ist beziehungsweise war sie als Kommentatorin oder Teilnehmerin in Formaten wie En quête d’Esprit, Face à Rioufol und politischen Debattensendungen zu sehen.

Hat Véronique Jacquier ein Buch geschrieben?

Ja. 2019 veröffentlichte sie bei L’Artilleur François Fillon, l’homme qui ne voulait pas être président, eine politische Untersuchung über François Fillon und seinen Präsidentschaftswahlkampf.

War Véronique Jacquier bei Sud Radio?

Ja. Archivseiten von Sud Radio dokumentieren ihre Arbeit für Info Vérité in den Jahren 2018 und 2019. Dort moderierte beziehungsweise führte sie Debatten zu politischen und gesellschaftlichen Themen.

Ist Véronique Jacquier auch bei Europe 1 zu hören?

Ja. Europe 1 führt eine eigene Autorenseite für Véronique Jacquier und veröffentlicht weiterhin Sendungen und Ausschnitte mit ihr. Im Jahr 2026 trat sie dort insbesondere als politische Journalistin und Kommentatorin auf.

Fazit

Véronique Jacquier hat sich über Radio, Fernsehen und politische Publizistik ein klar erkennbares journalistisches Profil aufgebaut. Nach Stationen bei RMC, BFMTV und Sud Radio ist sie heute vor allem durch CNEWS und Auftritte bei Europe 1 bekannt. Ihre Arbeit reicht von französischer Tagespolitik über gesellschaftliche Debatten bis zu Religion und Geschichte. Mit ihrem Buch über François Fillon zeigte sie zudem, dass ihr journalistisches Interesse über kurze Fernsehkommentare hinausgeht und auch längere politische Recherche umfasst.

siehe auch : Lisa Füllkrug Beruf: Was macht die Frau von Niclas Füllkrug beruflich?

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